„Wir sind ja nicht zum Vergnügen hier!“ Na ja, eigentlich schon.
Aber wir haben heute einen klaren Plan, von Dingen, die noch erledigt werden wollen. Angenehmerweise sind es sehr schmackhafte Dinge …

So führt uns unser Weg erneut zur Ardross Farm, um dort im Hofladen noch einmal unsere Lieblingsprodukte für uns und als Mitnehmsel für Zuhause einzukaufen.
Wenige Kilometer weiter in St. Monans gibt es dann noch den Fischhändler G & J Wilson. Dort versorgen wir uns mit geräuchertem Lachs und anderen Fischköstlichkeiten, damit wir Zuhause noch ein paar Tage länger in kulinarischen Erinnerungen an Schottland schwelgen können.


Alles anders in Pittenweem
Anschließend fahren wir den Stellplatz in Pittenweem an. Dort wollen wir unsere letzte Nacht in Schottland verbringen. Aber etwas ist anders als noch vor 6 Wochen. Das komplette Parksystem ist auf Kennzeichenerkennung umgestellt worden und Bezahlung funktioniert nur noch über die RingGo-App.
An sich ist das kein Problem: RingGo funktioniert super und so ähnlich wie bei uns Easypark. Aber für die Übernachtung wird immer „This Zone is currently closed.“ angezeigt.
Stattdessen wird bei der Buchung der Tagesgebühr eine 24-Stunden-Parkdauer bis zum nächsten Morgen angezeigt. Für 2,20 £ ein wirkliches Schnäppchen. Aber so ganz koscher fühlt sich das nicht an.
Wenig später kommt eine Mitarbeiterin vom Fife Council vorbei und klärt die Sachlage für uns. Das neue System wurde vor zwei Wochen eingeführt und funktioniert noch nicht ganz rund. Wir sollten uns freuen, dass wir nur so wenig zahlen müssen und für den unwahrscheinlichen Fall, dass wir doch noch ein Knöllchen bekommen, sollen wir einfach eine Mail schreiben. Das alles in freundlich-unkompliziert, wie wir es von den Schotten her kennen und lieben.
Ultimativer Fish and Chips-Vergleich
Wir beide haben den superleckeren Fisch bei den beiden Imbissen „The Wee Chippy“ und „Anstruther Fish Bar“ in Anstruther in lebhafter Erinnerung. Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir noch mal dorthin müssen. Aber wir wollen noch einmal kritisch vergleichen, wo es jetzt besser schmeckt. Oder müssen wir beide oben aufs Treppchen stellen?

Da man unmöglich in beiden Lokalen zwei volle Portionen essen kann, entscheiden wir uns für eine geteilte Bewertung. Annette bestellt noch mal den gebratenen geräucherten Haddock ohne Panade und Pommes, dafür aber mit Salat. Die gesundheitsbewusste Variante. Sie ist wieder voll des Lobes und gibt die volle Punktzahl.

Im Wee Chippy bestelle ich dann klassisch Fish and Chips, allerdings wieder mit dem geräucherten Haddock. Und auch hier schmeckt der Fisch zum Niederknien gut. Allerdings schwächeln die Pommes doch sehr. Kein Vergleich mit den knackigen Pommes der Fish Bar.
Unser Urteil also: