Wer schreibt denn hier?

Du fragst dich, woher der Name für unseren Blog kommt? Und wie wir so ticken? Hier stellen wir uns vor.

Annette und Micha
Annette und Micha ausnahmsweise mal ohne Hunde

Wir sind Annette und Micha und bloggen seit 2015 live von unseren Reisen mit dem Wohnmobil. Hier kannst du mehr über uns erfahren.

Warum mit dem Wohnmobil?

2003 infizierten wir uns auf einer Irlandreise im Mietmobil erstmals mit dem Womo-Virus. Mit Kindern unterwegs sein und völlig frei in diesem wunderbaren land seinen Übernachtungsplatz wählen? Fanden wir damals schon großartig.

2004 ließ sich das noch deutlich toppen. Wir waren 4 Wochen im faszinierenden Südwesten der USA unterwegs und lernten dort ganz andere Dimensionen von Landschaften, Straßen und Stellplätzen kennen. Auf einer an landschaftlichen Höhepunkten ohnehin nicht armen Reise war der Besuch des Yellowstone-Nationalparks ein unglaublicher Höhepunkt.

2013 hatten wir auf einer Fahrt nach Südfrankreich mit dem Mietmobil unsere bisher einzige Negativerfahrung. Bei Saint Tropez wurde uns das Wohnmobil aufgebrochen und meine komplette Fotoausrüstung war weg. Zusätzlich noch ein Parkschaden machte diese Reise zu einem extrem teuren Vergnügen.

Die Lust am Wohnmobilreisen hat es uns aber nicht genommen. Zu schön fanden wir das Herumstreunen in fremden Ländern und das Kennenlernen anderer Lebensweisen.

Warum eigentlich MoMo?

Erst 2015 machten wir dann ernst und kauften unser erstes eigenes Fahrzeug.

Wir berichteten meinen Eltern begeistert von den Touren mit unserem Womo, was mein Vater immer als MoMo hörte. Er dachte, es sei (in Anlehnung an unseren Familiennamen Mönsters) unser MonsterMobil. Gefiel uns und hat sich seitdem eingebürgert.

In Erinnerung an meinen verstorbenen, sehr reisefreudigen Vater nennen wir MoMo III auch schon mal das Mannimobil.

Entschleunigtes Reisen

Wir steigen immer mit einem klar umrissenen Reiseziel ins Wohnmobil. Aber dann finden wir wieder so viele Überraschungen am Wegesrand, dass es anders kommt als gedacht.

Wir fahren durch Regionen, die uns spontan begeistern, lassen uns von wunderbaren Orten erzählen, die wir dann prompt aufsuchen oder fliehen auch schon mal vor Dauerregen und Sturm.

Wir haben gelernt, immer mehr auf diese Verlockungen einzugehen und sind noch selten davon enttäuscht worden, länger an einem Ort zu verweilen. Denn immer wieder stellen wir fest: Genau so sollte unsere perfekte Reise dann auch gewesen sein!

Von einem zweiwöchigen Roadtrip zum Nordkapp und zurück werdet ihr bei uns also nichts lesen können. Nur-im-Auto-sitzen und Abhaken von Destinationen, nur, um einmal dort gewesen zu sein, ist uns fremd. Es wäre so ziemlich das Gegenteil von dem, was uns gefällt.

Wo zieht es uns hin?

Wir sind große Nordland-Fans.

Dänemark, Schweden und Norwegen gehen eigentlich immer, aber auch die Bretagne, Schottland und Irland sind Sehnsuchtsziele.

Gleichzeitig ist da aber unser Lieblingsreiseland Frankreich, wo man mit dem Wohnmobil immer gut unterwegs sein kann.

Und Spanien, Italien, Marokko und Portugal stehen auch auf unserem Reisewunschzettel weit oben. Wenn da halt nicht unser geliebter Norden wäre… Umso glücklicher sind wir dann, wenn wir die beste Pizza außerhalb Italiens ausgerechnet in Irland entdecken!

Die MoMo-Crew

Micha

Meistens mit der Kamera in der Hand unterwegs

Micha kümmert sich ums Fahren, den Blog und alles Technische.

Sein Zutrauen in die Fähigkeiten des MoMos haben uns so manch abenteuerliche Route beschert, die unvergessen ist. Allerdings auch so manche Episode, die mit etwas weniger Glück vielleicht auch nicht so gut ausgegangen wäre. Annette wünscht sich, dass er häufiger die Motorbremse benutzen würde.

Die meisten Fotos im Blog gehen auf Michas Konto. Früher mit einer Nikon, dann mit Sony und seit 2019 sehr zufrieden mit Fuji. Und der Erkenntnis, dass am Ende nicht die Kamera das Bild macht, sondern der Fotograf. Dass es aber nicht schadet, wenn die Ausrüstung einem Spaß macht und viele Perspektiven eröffnet.

Außerdem ist er berühmt als Restaurant-Trüffelschwein, das insbesondere köstliche Fischsuppen entdeckt.

Annette

Annette kümmert sich darum, dass das MoMo ein perfekt geführter Haushalt ist. Was vor allem bedeutet, dass es gemütlich für den Rest der Crew ist und genügend Platz für ihre Malutensilien vorhanden ist.

Sie lebt ihre künstlerische Ader beim Malen, Zeichnen und Handpan spielen aus und springt gerne auch mal bei kühlen Temperaturen in Seen und das raue, raue Meer. Das angenehme Nachfrösteln nach dem Eisbaden wird von Micha stets mit gleichzeitg neidischem und ungläubigem Blick quittiert.

Darüber hinaus ist sie ein echtes Stellplatz-Trüffelschwein, was uns schon so manch großartigen Übernachtungsplatz eingebracht hat.

Das MoMo

MoMoIII: Ein Alpa 6820-2, das Mannimobil

Unser Einstieg in die Womo-Welt war 2015 der kürzeste Alkoven auf dem Markt. Momo I war der 5,61 m lange Knaus Sky Traveller 500D. Preiswert, extrem kompakt und pfiffig aufgeteilt. Aber eben auch mit wirklichen Kompromissen bei den Zulademöglichkeiten.

Spätestens, nachdem wir im Sommer 2019 in Dänemark mal bei einem netten dänischen Ehepaar in deren Rundsitzgruppe sitzen durften, wussten wir, dass unser nächstes Womo auch diese urgemütliche Heckaussicht haben musste. Als wir dann noch ein gutes Angebot für die Inzahlungnahme des Knaus bekamen, wurden wir bei einem Eura Activa One 570HS schwach. Im Vergleich zum Knaus ein deutlicher Raumgewinn: 5,99 m statt 5,61 m!

Tatsächlich haben wir mit diesem Wohnmobil dann einige unserer tollsten Reisen unternommen. Die Kombi aus Platzangebot und Kompaktheit finden wir immer noch absolut traumhaft. Mit welchem Alkovenmobil käme man sonst noch durch die Gap of Dunloe in Irland?

Aber auf den längeren Reisen wurde auch der Wunsch nach mehr Platz und mehr Stauraum lauter. Unsere Fahrräder auf dem Heckträger nahmen uns diese Unterbringung sehr übel und rosteten munter vor sich hin. Und auch eine separate Dusche und weniger Tetris beim Packen fänden wir 10 Jahre nach MoMo I dann doch mal schön. Von seinem Grundriss war der Alpa 6820-2 genau das, was uns gefiel. Auch wenn uns die Länge von 7,30 m geradezu unerhört gigantisch vorkommt und die Bodenfreiheit des Hecks buchstäblich ausbaufähig ist. Seit Juni 2024 sind wir mit dem Alpa sehr zufrieden - auch wenn uns die doch sehr eingeschränkte "Geländegängigkeit" schon viele Nerven gekostet hat.

Elli

Unser Pudel-Mix mit Australian Sheperd und Tibet-Terrier begleitet uns seit 2017 überall hin. Sie ist ein überaus liebenswerter Hund, dem die Herzen schnell zufliegen.

Und wenn das einmal nicht so ist, kann sie recht beharrlich dafür sorgen, auch das kälteste Gegenüber irgendwann zu erweichen.

Neben dem Sich-Sorgen ums Rudel ist ihre Spezialität das Buddeln von kunstvollen Löchern am Strand.

Toffi

Unsere rumänische Straßenmischung aus dem Tierschutz ist ein ganz besonderer Schatz. Man muss sie nämlich zu nehmen wissen.

Nach 1 ½ Jahren waren wir kurz davor, das Handtuch zu werfen. Zuhause war sie zwar ein kuscheliger Schatz. Aber sobald wir mit ihr das Haus verließen, kläffte Toffi, was das Zeug hält und war für uns peinlich und für die Umgebung oft eine Zumutung. Eine Grenzgängerin zwischen panischer Angst und Größenwahn.

Erst mit dem Konzept unserer Hundeschule Fairplay fanden wir sowohl für uns als auch für Toffi einen Weg hinaus aus diesem Teufelskreis. Immer wieder hören wir nun erstaunte und lobende Kommentare für diesen Hund, der heute frei laufen kann und dabei aufs Wort hört.

Somit ist auch Toffi eine ideale Begleiterin auf unseren Womo-Touren.

Mia

Unser erster Hund. Unvergessen. Bis 2020 immer im MoMo dabei.