Schon als wir gestern ankamen, wussten wir, dass wir eine gute Entscheidung getroffen haben. Direkt nach dem Aufwachen bestätigt sich das nachdrücklich. Dieses Szenario mit weißem Strand, hebridenblauem Meer und dem Blick auf die Bergketten von Assynt ist einfach unschlagbar schön.




Rubha Mor
Keine unserer vielen Wetter-Apps bekommt eine korrekte Vorhersage hin. Alle warnen uns vor ergiebigem Regen und stürmischen Böen. In der Realität ist es aber eher freundlich und mehr windig als stürmisch.
Wir machen uns auf die einstündige Wanderung rund um die Halbinsel Rubia Mor. Mit Gummistiefeln und Regenjacke ausgestattet, sollte das gut machbar sein.




Bereits auf dem ersten Stück des Weges erweisen sich die Gummistiefel als hervorragende Wahl. Der Weg steht eigentlich ständig unter Wasser, sodass es für Wanderstiefel schon eng werden würde, hier trockene Füße zu behalten.

Wir freuen uns über die herbstlichen Farben der moorigen Landschaft. Dieses grün-gelb-braun ist einfach wunderschön.






Als wir die Steinpyramide am ersten Aussichtspunkt erreichen, fährt gerade die Fähre von Ullapool nach Stornoway an uns vorbei. Normalerweise ein Anblick, bei dem es bei uns einen kleinen Stich im Herz gibt, weil wir nicht an Bord sind. Diesmal sind wir aber nicht so traurig. Denn dieser Platz hier hat so vieles von dem zu bieten, was wir auch an den Äußeren Hebriden lieben.






Zusätzlich gibt es dann noch wunderbares Licht für Hundeportraits. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Hunde schon genau wissen, was sie zu tun haben, wenn ich die Kamera auf sie richte. Beste Models!





Licht an, Licht aus
Den ganzen Tag über wechselt dann die Lichtstimmung nahezu minütlich. Wir kommen aus dem Oh! und Ah! gar nicht mehr heraus.
Quasi im Minutentakt ändert sich die Lichtstimmung. Berge verschwinden hinter dicken Wolken, eine Insel wird intensiv beleuchtet während es hinter und vor ihr schon wieder düster wird. Man kommt einfach kaum noch hinterher mit dem Verarbeiten der Eindrücke.