Eingenordet

Wir erreichen Schottland nach einer wunderbar entspannten Anreise. In Anstruther im Kingdom of Fife sind die Fish & Chips direkt der erste Höhepunkt.

Autor
Micha
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    Für einige wenige unserer treuen Leser wird es jetzt richtig langweilig. Schon wieder geht es nach Schottland! Aber wir hoffen, dass die meisten von euch auch diesen Reisebericht genauso begeistert lesen werden wie den letzten. Denn es stehen ein paar mehr als vielversprechende neue Orte auf dem Programm und auch Sehnsuchtsorte werden wir wieder besuchen. Obwohl wir Schottland erst im Mai verlassen haben, können wir es kaum erwarten, wieder dorthin zurückzukehren.

    Ein perfekter Start

    Die Fähre von Amsterdam nach Newcastle hatten wir schon im Mai gebucht. Und mittlerweile sind wir alte Hasen, was die Anreise nach Ijmuiden angeht. Alles routiniert und vollkommen stressfrei. Verrückterweise dieses Mal ohne Baustellen und Staus.

    Als wir am Hafen ankommen, ist noch genug Zeit, auch dem Kop van de Haven einen Besuch abzustatten. Mit Blick auf die Fähre genießen wir Kibbeling und Frietjes. Definitiv in unseren Top 10 für Fish&Chips!

    Aber kennt ihr das mulmige Gefühl, dass die Fähre, obwohl ihr noch genug Zeit habt, ohne euch losfährt, weil schon ein Auto nach dem anderen im Bauch des Schiffes verschwindet? Es kann auch Nachteile haben, die Fähre vor seiner Nase zu haben!

    Aber natürlich klappt auch hier alles wie am Schnürchen und wir können unsere Hundekabine beziehen. Dort lassen wir dann Elli und Toffi zurück, um die Abfahrt bei sehr durchwachsenem, aber angenehmem Wetter zu erleben.

    Windfrisur

    Anschließend noch das obligatorische Heineken und wir realisieren, dass wir schon wieder und unwiderruflich nach Schottland unterwegs sind. Großartig!

    Ankunft in Newcastle

    Beim Frühstücksbuffet am nächsten Morgen stellen wir fest, dass die Explorer’s Kitchen renoviert wurde. Alles neu, modern und schick. Und für den Preis von 16,50 € pro Person wird man definitiv satt.

    Ein britischer Gast ist jedoch erbost: Kein Spiegelei? „What a disgrace!“ Er lässt sich den Manager geben und beschwert sich ausgiebig. Und tatsächlich: Bald darauf werden ihm zwei Spiegeleier serviert. Auch, wenn uns solche Nörgelei fremd ist: Er weiß schon, wie er sein Bedürfnis einfordert …

    Diesmal haben wir Glück: Die Fahrzeuge auf unserem Deck 3 dürfen als Erste das Schiff verlassen. Und auch die Abfertigung geht zügig voran. Keine Kontrolle von Wohnraum oder Kühlschrank. Lediglich die Pässe werden kontrolliert. Und dann: Endlich wieder Linksverkehr!

    Nach der Episode mit dem abgefahrenen Spiegel bin ich dieses Mal doch etwas aufgeregter als zuletzt. Aber da der Spiegel mittlerweile natürlich repariert ist, finde ich schnell wieder zu gewohnter Form zurück. Wie schön, wieder da zu sein!

    Carter Bar

    Wir nehmen wieder die Route durchs Inland über Jedburgh. Die Strecke, die mit jedem Kilometer etwas einsamer wird, sowie die ordentliche Landstraße sind für mich die ideale Übungsstrecke, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen.

    Bei Carter Bar, dem Übergang nach Schottland, machen wir den obligatorischen Pflichtstopp. Zum einen, um den nächsten Schottland-Tripp gebührend zu feiern, aber auch, um den Hunden die versprochene Möglichkeit zum Sich-Erleichtern und Flitzen zu geben.