Rackwick

Wir setzen über nach Hoy zur zweitgrößten Insel der Orkney-Inseln. An der Bucht von Rackwick finden wir einen Stellplatz mit Traumlage.

Autor
Micha
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    Heute Morgen müssen wir viele Entscheidungen treffen.

    Wir haben immer ein Auge auf den Wetterbericht, damit wir nicht vom Sturm überrascht werden, der das Verlassen der Orkneyinseln zumindest ungemütlich, aber vielleicht auch unmöglich machen könnte. Außerdem muss die geplante Überfahrt nach Hoy, der zweitgrößten der Orkneyinseln, noch gebucht werden.

    Letzteres gestaltet sich auch kurzfristig völlig unproblematisch. Einzige Voraussetzung: Man muss mit einem größeren Wohnmobil telefonisch buchen. Das klappt an der freundlichen Hotline dann erstaunlich gut. Und schwupps haben wir einen Platz auf der Mittagsfähre. Wir haben nun 2 Tage auf Hoy vor uns und sind sicher, dass es ziemlich gut werden müsste. Spoiler: Es wird besser.

    Natur statt Kultur

    Bis zum Mittag haben wir zwei Alternativen zur Auswahl. Entweder ein Besuch von Skara Brae, was als die am besten erhaltene Siedlung der Jungsteinzeit in Europa gilt. Oder aber einfach an den Klippen bleiben und die Landschaft und das erfreulich schöne Wetter genießen. Wir entscheiden uns für Natur statt Kultur.

    Die Klippen haben auch heute wieder einiges zu bieten. Es wird einfach nicht langweilig, Wellen beim Zerschellen an den Felsen zuzusehen. Vor allem, wenn man so einen spektakulären Panoramablick hat.

    Fähre über den Schiffsfriedhof

    Wir verabschieden uns von Yesnaby, machen einen kurzen Zwischenstopp in Stromness zum Entsorgen und warten dann gespannt in Houton auf die Fähre, die uns nach Hoy bringen soll.