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Parola Malm

Auf der Nordhälfte von Visingsö entdecken wir einen Badeplatz, den man gar nicht mehr verlassen mag.

Autor
Micha
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    Unser Plan geht heute bestmöglich schief.

    Denn dieser sieht vor, dass wir heute mal mit dem Mannimobil in den Norden der Insel fahren und uns dort umschauen. Dann wollen wir zum Stellplatz an der Südspitze fahren und eventuell noch eine Nacht dort verbringen. Falls der stürmische Wind aus südlicher Richtung es zulässt.

    Wir brechen also zur Mittagszeit ganz gemütlich auf und machen uns auf den kurzen Weg zur Nordspitze von Visingsö.

    Gänse

    Nachdem wir noch mal durch das schnuckelige Tunnerstad gefahren sind, wird es danach etwas ländlicher und weitläufiger und wir können auch mal einen Blick auf das westliche Ufer hin zum Vätternsee werfen. Es sieht einfach alles umwerfend hygge aus! An einer Einfahrt sehen wir auch das Schild „zu verkaufen“. Wir sind versucht, darüber nachzudenken, denn dieser Inselteil mit seinen genau richtig verteilten Gehöften ist schon sehr, sehr schnuckelig.

    Häuser Visingsö
    Häuser Visingsö
    Häuser Visingsö

    An der Nordspitze wird dann signalisiert, dass ab hier der Allemanvägen endet und man bitte umkehren möchte. Schade, hier kommen wir also nicht weiter und parken kann man auch nicht.

    Anreise mit Hindernissen

    Parola Malm heißt ein Parkplatz, den es am Ostufer geben soll. Das Navi führt uns zunächst auf einen Weg, der eher wie ein Privatweg aussieht. Er endet dann auch bei zwei Häusern, wo eine Weiterfahrt nicht erwünscht ist. Immerhin können wir problemlos wenden.

    Annette findet dann heraus, dass es noch einen anderen Weg geben könnte. Und tatsächlich, hier wird Parola Malm sogar ausgeschildert. Wir sind auf dem richtigen Weg!

    Dieser ist dann aber schon reichlich schmal. Das MoMo macht Bekanntschaft mit den Blumen und Gräsern, die auf den Weg hineinragen. Und ist es wirklich klug, in einen Weg hineinzufahren, wo der Mittelstreifen schon kräftig zugewachsen ist?

    An der nächsten Kreuzung wird der Weg immerhin wieder etwas breiter und Parola Malm ist auch immer noch ausgeschildert. Wir vergewissern uns trotzdem noch mal bei Google Maps, ob wir auf dem richtigen Weg sind und ob er mit dem Alpa auch fahrbar sein sollte. So ganz sicher sind wir uns nicht, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

    Wie schön ist das denn?

    Als wir schließlich an der Badestelle ankommen sind wir zunächst mal erleichtert: Man kann hier mit dem MoMo wenden und ich muss nicht die gesamte Strecke rückwärtsfahren. Puh!

    Die zweite Erkenntnis: Wo sind wir denn hier gelandet? Das ist ja alles wunderschön angelegt! Es gibt vier Tische mit Holzbänken und alles sieht hingebungsvoll gepflegt aus.

    Parola Malm
    Felder Parola Malm

    Eine Etage tiefer gibt es noch zwei Stege, von denen man an anderen Tagen sicher gerne zur Abkühlung in den See springt. Heute ist es aber so stürmisch, dass Annette sich zu Tode ängstigt, dass unsere dummen Hunde auf die Idee kommen, mal ins Wasser zu gehen. Toffi ist dann auch nachhaltig beeindruckt, als ein Welle mal ans Ufer schwappt und sie um ein Haar durchnässt. Elli hingegen sucht und findet lieber Schutz bei Annette.

    Parola Malm
    Stürmisch
    Annette und Elli

    Bilderbuchschön

    Unsere Entscheidung ist schnell gefallen. Hier können wir es gut aushalten. Und weiter können wir ja auch noch morgen fahren.

    Parola Malm
    Parola Malm

    Auch wenn es denn ganzen Nachmittag über mal mehr, mal weniger heftig windet, ist es trotzdem nicht so kalt, dass es uns zwingt, im Wohnmobil zu bleiben. Es könnte zwar gerne ein paar Grad wärmer sein, aber wenn das heute unser einziges Problem ist, dann haben wir keines.

    Die Landschaft mit den paar Schwedenhäusern und den wogenden Feldern ist Motiv genug für den Fotografen und die Künstlerin. Was sich im Blog und in den Bildern leider nicht transportieren lässt, ist das Rauschen der Birkenblätter und das Plätschern der Wellen, die aufs Ufer treffen.

    Felder Parola Malm
    Felder Parola Malm
    Felder Parola Malm
    Felder Parola Malm

    Meine Güte, was ist das für ein schöner Ort hier! Findet übrigens auch der Hase, der hinter dem Schuppen seine Kiste hat.

    Hase Parola Malm

    Die Zeit bis zum Sonnenuntergang vergeht beim Fotografieren, Malen und Musizieren wie von selbst. Entschleunigung pur!

    Kunstnette
    Toffi
    Elli
    Annette
    Felder Parola Malm
    Toffi
    Elli Himmel
    Felder Parola Malm
    Micha und Hunde

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