Ob ihr es glaubt oder nicht: Wir sitzen hier in Björkö fest. Also: freiwillig! Denn es gibt nichts zu meckern. Das Wetter ist perfekt, der Stellplatz bietet alles, was wir benötigen und die Insel will noch ein wenig erkundet werden.

Gestern fiel unsere eigentlich geplante Wanderung in den Nordteil Björkös aus gesundheitlichen Gründen aus. Aber heute fühlen wir uns beide zumindest so fit, dass wir eine kleine 2-Stunden-Wanderung antreten.
Diese Aussicht!
Es könnte kaum besseres Wanderwetter sein. Strahlend sonnig mit nur leichter Bewölkung, Temperaturen knapp unter 20 Grad und dazu ein frischer Wind vom Meer.


Zunächst nehmen wir den uns mittlerweile schon gut bekannten Schärenweg, der direkt am Stellplatz beginnt. Auch heute gibt es wieder andere Ansichten zu genießen. Wir sind erstaunt, wie anders die Landschaft doch schon wieder wirkt, wenn man nicht im Abendlicht unterwegs ist.






Den Ausblick auf die anderen Inseln und Inselchen wird man so schnell nicht leid. Ständig ändert sich der Blickwinkel.



Svarte Mosse
Den Höhepunkt der Tour erreichen wir im wörtlichen und übertragenen Sinn am Plateau oberhalb des Moorsees Svarte Mosse. Was für eine tolle Aussicht man hier rundum hat!




Und als Bonus liegt dann landeinwärts noch der schwarze See unter einem, der seinen Namen nicht zu Unrecht trägt und dazu noch von Seerosen bedeckt wird. Wunderschön!



Durch die Wäldchen
Auf dem Rückweg geht es größtenteils durch schnuckelige Wäldchen. Eine ganz andere Landschaft als zuvor und doch so unverkennbar Schweden, dass man wirklich sagen kann, dass man hier auf Björkö wirklich ein Miniaturwunderland von Schweden vorfindet.

Letzte Sonnenstrahlen
Als wir wieder am Hafen ankommen, belohnen wir uns erst mal mit einem Eis. Das rautenförmige Salmiakki habe ich das letzte Mal gegenüber auf Hyppeln gegessen. Wer Lakritz mag: dicke Empfehlung!

Wir genießen noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages, denn ab morgen ist ein krasser Wetterwechsel ankündigt. In der Nacht soll es schon regnen und die kommenden Tage werden hier in der Schärenregion wohl ausgesprochen ungemütlich mit Sturm und Regen.
Wir sind nicht die Einzigen, die das schöne Wetter genießen. Auf der Terrasse des Restaurants nebenan stehen zwei Hot Tubs, die von einer Männergruppe ausgiebig genutzt werden. Musik hören, fröhlich kladdern, Bierchen und zwischendurch auch mal ins Meer springen. Wir fragen uns aber schon, wie wohl die Haut nach drei Stunden Hot Tub aussehen mag …

