Meinem Rücken geht es weiter besser. Wir gehen daher davon aus, dass heute nun wirklich unser letzter Tag in Durness sein wird. Wobei wir es fast schon bedauern, weil wir uns mittlerweile heimisch fühlen. Hier lässt es sich gut aushalten.

Der Wetterbericht für heute ist erfreulich und eindeutig. Vormittags bedeckt, aber trocken und abends schön. In der Mittagszeit sollen hingegen heftige Schauer durchziehen. Entsprechend planen wir den Tag.
Endlich Langzeitspaß
Es geht mir so gut, dass ich sogar das Stativ wieder mitnehmen kann. An so „schweres“ Tragen war in den vergangenen Tagen kein Denken, aber heute klappt es völlig problemlos.
Ich fotografiere mich bei den Lanzeitbelichtungen regelrecht in einen Rausch. Es ist eine solche Befriedigung, all das zu machen, wovon man in den letzten Tagen nur wehmütig träumen konnte. Hurra!







Warten auf den Regen
Nach einiger Zeit erscheint es mir dann doch schlauer, dem Rücken eine Pause zu gönnen. Wir gehen also zurück zum Mannimobil und warten darauf, dass die versprochenen dunklen Wolken am Himmel auftauchen und der Regen einsetzt.
Aber stattdessen wird es eigentlich nur noch sonniger und freundlicher. Anscheinend haben die Meteorologen vergessen, dem Regen den richtigen Weg zu weisen.
Wir nutzen am Nachmittag die Gelegenheit für einen weiteren Ausflug hinunter an den Strand.







Annette erweist sich mal wieder als Meisterin im Finden von kleinen Dingen, während die Hunde neue Freundschaften schließen.





Als sich dann auch am Abend weiterhin nicht mal ein Hauch von Regen einstellt, sind wir endgültig im Schottland-Modus angekommen: Der Wetterbericht ist nur eine sehr grobe Richtschnur und man verlässt sich besser darauf, was man am Himmel kommen sieht, als den Vorhersagen zu trauen.
