Die Stimmung ist ein wenig gedrückt nach dem gestrigen Mist-Tag. Was hilft dagegen immer: ein Strandspaziergang. Hierauf warten wir aber mal bis zum Mittag, da morgens erneut Flut ist.
Dann tun der Strand und das erfreulich trockene Wetter aber genau das, was wir uns erwartet hatten. Der Blick aufs Meer und die felsige Küstenlandschaft, die wir so lieben, fühlen sich trotz der kühlen Temperaturen tröstlich wärmend an.







Die Weberei
Nach dem Strandbesuch gehen wir zum Bezahlen des Stellplatzes zum kleinen Shop der Weberei, wo man auch die Erzeugnisse der Weberei sehen und natürlich kaufen kann.



Anschließend gibt es auch die Möglichkeit zu einer kostenlosen Besichtigung der Weberei, die sich im Nebengebäude befindet.
Es ist absolut faszinierend, diese Webmaschinen aus einer längst vergangenen Zeit zu sehen. Noch viel faszinierender, dass sie offenkundig in bestens gepflegtem Zustand noch genauso zuverlässig funktionieren wie damals.

Denn wenn man sich als Nicht-Maschinenbauer diese Geräte anschaut, kann man nur vor dem Erfindungsgeist des Menschen den Hut ziehen. Wie viele Rädchen und Hebel da ineinander greifen müssen, damit das alles nachher funktioniert!
Und noch dazu wird alles elektrisch betrieben – mit Strom, der auf der Farm selbst per Windrad generiert wird!



Highland Cows
Unsere Nachbarn auf diesem Platz sind nicht, wie sonst, Menschen mit ihren Fahrzeugen, sondern Highland Cows. Also so richtig wuschelig, mit Hörnern und so. Imposant!


Um zum Strand zu kommen, muss man deren Weide überqueren. Zunächst sind wir da ausgesprochen vorsichtig. Aber man kann ja von anderen Strandbesuchern lernen. Die gehen mit ihren Hunden teilweise so nah an den Rindern vorbei, dass wir uns ernsthaft Sorgen machen, ob da doch mal ein Rind eine Ansage macht. Aber diese Riesen sind ausgesprochen entspannt.

Auf den Berg
Abends gehen wir dann noch mal hinter der Weberei den Berg hinauf. Es gibt einige Viehgatter zu öffnen und zu schließen, bis wir schließlich oben sind.
Aber oben ist hier nicht oben. Der Weg würde noch die Küste entlangführen. Von dort würden wir sicherlich auch einen Blick auf das Meer und Iona haben. Für heute wäre das aber bei Tageslicht nicht mehr zu schaffen.
Daher begnügen wir uns bei warmem Abendlicht mit der friedlichen Aussicht auf Schafe und Rinder, die hier auf ihrem Gebiet frei umherstreifen können.


