Unser Aussichtspech am Hohmatt bleibt uns auch am Morgen treu. Zu der eingeschränkten Sicht am Stellplatz gesellt sich noch Nebel, sodass wir auch bei der Abfahrt wenig Fernsicht haben.
Wäre aber auch aufgrund des sportlichen Gefälles vor allem für die Beifahrerin schön gewesen. So muss sich Annette stattdessen ihr „Oh Gott! Oh Gott!“ beim Anblick der Straße verkneifen, nachdem der Fahrer sie darauf hingewiesen hat, dass das wenig hilfreich sei.
Wildwest in der Nordschweiz
Es ist unser letzter Tag in der Schweiz. Wir möchten wenigstens noch einen Tag der Reise in Frankreich verbringen. Aber die Schweiz macht uns den Abschied schwer. Denn der nördliche Jura bei Saignelégier hat wieder einen ganz eigenen Charakter, und das überdimensionierte Gebäude der Halle Du Marché-Concours könnte auch im nördlichen Nordamerika genau so zu finden sein.
Es scheint ein tolles Wandergebiet zu sein und wir notieren es uns schon einmal für einen späteren Besuch.

Französisch Essen
Regelmäßige Blogleser wissen schon, warum es uns nach Frankreich zieht. Es hat natürlich mit Essen zu tun (und zweitrangig auch mit den Entsorgungsmöglichkeiten für Wohnmobile…). Wir haben einen Tisch in der Auberge Fleurie in Bief bei Saint-Hippolyte reserviert, damit wir mal wieder in den Genuss eines Mittagsmenüs kommen.

Wir werden nicht enttäuscht.
Alles ist französisch-fein zubereitet und ich bin am Ende nur kurz verwirrt, als nach einem Café gefragt wird – stimmt, den möchte man hier ja auch immer haben! Ach, Frankreich! ❤️



Wiedersehen macht Freude
Zum Entsorgen fahren wir zunächst zurück nach Saint Hipp, wie die jungen Leute sagen. Während wir an der Entsorgung alle unsere Geschäfte erfolgreich verrichten können, lässt uns ein kurzer Gang mit den Hunden eher ratlos zurück. Der Stellplatz am Ufer des Doubs ist schon gut gefüllt, aber eben nur ein schmuckloser Parkplatz. Ansonsten fallen uns viele wenig hübsche Häuser und überproportional viele kläffende Hunde auf. Kein Grund, hierzubleiben.

Da haben wir doch bessere Ziele im Angebot!
Ich erinnere mich an den prächtigen Platz in Belvoir, wo man oberhalb des Schlosses mit einer tollen Aussicht stehen kann.
Zuvor decken wir uns in der Fruitière du Lomont aber noch mit reichlich Leckereien ein. Ehrensache in Frankreich!
Der Weg führt uns dann über abenteuerliche Jura-Strecken mit stetem und steilen Auf und Ab und eher engen Straßen Richtung Belvoir. Gut, dass uns ein fetter Traktor an der einzigen Stelle begegnet, wo man sich so gerade noch gut ausweichen kann!
Als wir dann zum Stellplatz einbiegen, freuen wir uns, als würden wir einen alten Bekannten wiedersehen. Stimmt, so sah das hier aus. Immer noch schön!

Wir genießen es und nehmen noch einmal ganz viel von der Atmosphäre hier in uns auf. Denn morgen steht die erste größere Etappe der Heimreise an.







