Maasvlakte

Reiseführer und Reisestart

Wir veröffentlichen unseren ersten Reiseführer und sind auf dem Weg nach Schottland.

Autor
Micha
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    Wir sind wieder auf Tour. Und es wird unsere Stammleser nun so gar nicht wundern, welches Reiseziel auf dem Plan steht. Es geht schon wieder (und auch bestimmt nicht zum letzten Mal) nach Schottland.

    Uns hat dieses Land einfach so sehr gepackt, dass wir gar nicht anders können. Wir haben sowohl Orte, an die es uns magisch zurückzieht, als auch immer noch weiße Flecken auf unserer Schottlandkarte, die endlich einmal besucht werden wollen.

    Unser erster Reiseführer

    Nach mittlerweile doch so einigen Reisen nach Schottland haben wir uns einen kleinen Traum erfüllt. Wir haben einen Reiseführer geschrieben!

    Aber wir wären ja nicht der Momoblog, wenn es einfach nur ein Buch geworden wäre. Wenn unsere Reiseberichte online stattfinden, dann darf auch der Reiseführer gerne digital sein. Mit allem, was dazu gehört:

    Eine Landkarte, auf der man sehen kann, wo unsere Spots sind.

    Eine Kurzbeschreibung, warum der Punkt es in den Reiseführer geschafft hat.

    Und natürlich jede Menge unserer immer wieder gelobten Fotos, die Appetit auf den Ort machen.

    Vor allem haben wir ein nerviges Problem gelöst, das wir auf unseren Reisen selbst regelmäßig haben. Die Tipps von anderen Reisebloggern lesen wir gerne und speichern sie auch in einer Google-Map ab. Aber wenn man in seiner Google-Maps-Sammlung auf einen abgespeicherten Ort stößt, weiß man schon bald nicht mehr, von wem die Empfehlung kam und was daran so toll war.Bei unserem Reiseführer könnt ihr eure Lieblingsempfehlungen für eure eigene Reise abspeichern und habt sie unterwegs auf Handy, Tablet oder Laptop immer dabei, wenn ihr sie braucht. Mit Foto, Erklärung und Routenführung. Ihr könnt euch damit die eigene Reise wunderbar vorplanen. Bingo!

    Aber eine App selbst zu programmieren, wäre eine Mammutaufgabe. Daher nutzen wir die App von Rexby, die genau die Infrastruktur bietet, die wir benötigen.

    Denn das Beste kommt wie immer zum Schluss: Unser Reiseführer wird auch in den kommenden Jahren weiter wachsen. Aber ohne Zusatzkosten für die Käufer. Wenn ihr also heute kauft, wird der Reiseführer in den kommenden Wochen garantiert noch neue Einträge erhalten, ohne dass ihr dafür erneut zahlen müsst!

    Mehr Infos zum Reiseführer findet ihr hier!

    Wir würden uns freuen, wenn ein paar von unseren Lesern die Idee genauso gut finden wie wir und uns als virtuelle Reiseleiter für das ganz eigene Schottland-Abenteuer buchen.

    Erscheinen soll unser Reiseführer am 1.5.26. Und weil wir so nette Leser haben, gibt es auf den regulären Preis von 36 € für euch einen satten Frühbucherrabatt von 66%, wenn ihr uns vertraut, dass das Ganze gut wird! Wir finden, dass man 12 € auch schlechter anlegen kann…

    Rotterdam Maasvlakte

    Wir probieren dieses Mal etwas Neues für die Hinreise aus.

    Die Fähre von Amsterdam nach Newcastle von DFDS ist zwar unschlagbar bequem, aber mittlerweile auch heftig teuer. Da fühlen sich die 365 € (einfache Fahrt), die wir für die P&O-Fähre von Rotterdam nach Hull gezahlt haben, wie ein absolutes Schnäppchen an. Man hat zwar von Hull aus noch ein längeres Stück zu fahren, aber das schreckt uns nicht.

    Was ebenfalls für Rotterdam spricht und was wir uns nach unserem winterlichen Besuch am Hoek van Holland kaum vorstellen können: Am Strand von Maasvlakte kann man vor der Abfahrt schon mal Strandfeeling schnuppern!

    Maasvlakte

    Also Strand hat man am Hoek van Holland natürlich auch. Aber man blickt halt auch auf die Industrieanlagen des Hafens, was alles andere als romantisch ist. In Maasvlakte ist es genau andersherum. Man fährt durch einen riesigen Industriekomplex gegen den das Bayerwerk in Leverkusen wie ein heimeliges Dorf wirkt. Noch bis zum Strandparkplatz begleitet einen diese Industriearchitektur. Doch nachdem man die Dünen durchquert hat: Strand pur! Und die paar Windräder, die sich in Richtung Hafengelände befinden, wirken dann fast schon wie menschenfreundliche Bauwerke.

    Maasvlakte

    Wir sind genauso überrascht wie begeistert, dass wir hier die Hunde noch mal toben lassen und uns die Beine vertreten können.

    Für die Rückfahrt merken wir uns das schon mal als Frühstücksplatz vor, bevor wir die letzte Etappe wieder nach Hause fahren.

    Schräge Vorschriften

    Gut gelaunt fahren wir die Viertelstunde zurück zum Fährterminal. Eine Stunde vor dem Ende des Boardings sollte ja nichts schiefgehen.

    Aber der junge Mann am Check-in weist uns darauf hin, dass wir die Hunde noch im Fährterminal durch die Kontrolle schicken müssten. Also drehen wir eine Ehrenrunde und wollen diese Standardprozedur, die wir von den vorigen Überfahrten schon kennen, schnell hinter uns bringen.

    Aber da haben wir nicht mit der Schalterbeamtin des Grauens gerechnet. Die ältere niederländische Lady winkt uns mit einer Mischung aus Widerwillen und Herablassung zu sich. Sie ahnt, dass wir ihr Arbeit machen werden.

    Natürlich haben wir alle Unterlagen dabei und auch die Impfausweise der Hunde sind vollständig.

    Aber sie mahnt: „Haben sie die E-Mail nicht bekommen?“ Klar habe ich die bekommen. Eine etwas konfus formulierte Mail, dass man gerne alle Papiere für einen Vorab-Check abfotografieren und einsenden könne. Da ich mir sicher war, dass wir alles korrekt dabeihaben, habe ich mir diese unnütze Arbeit gespart.

    Ich wage den Einwand „Aber das war doch nicht verpflichtend?“ Woraufhin mich ein vernichtender Blick trifft: „Doch!“ Auch Annettes Blicke durchbohren mich nun. Upsi. (Nachher überprüfen wir die Mail noch einmal gründlich: Es gibt keine Verpflichtung…)

    Mit größtmöglicher Verachtung füllt sie das Formular aus, was auch verlangt, die Wagenfarbe zu nennen. Sicherlich besonders wichtig für das korrekte Verbuchen eines Hundes…

    Nachdem wir auch diese Hürde genommen haben, folgt eine weitere Kuriosität bei P&O: Fahrzeuge mit Tier müssen bis zum Abstellen in der Fähre den Warnblinker betätigen. Wozu das wohl gut sein soll?

    Fähre Rotterdam-Hull

    Die Überfahrt nach Hull

    Als wir dann die Fähre betreten, müssen wir uns neu orientieren. Auf der Newcastle-Fähre können wir uns ja schon wie alte Hasen orientieren. Hier ist jetzt alles wieder neu.

    Der Weg vom Womo zur Hundekabine ist deutlich verwirrender. Muss man sich erst mal merken. Dafür ist die Kabine zwar eng, aber sauber. Nichts zu meckern.

    An Bord brauchen wir ein wenig, um uns zu orientieren. Was gibt es wo? Finden wir einen Lieblingsplatz? Und Hunger haben wir ja auch noch.

    Fähre Rotterdam-Hull

    Die Pizza bei Costa Coffee sieht dann doch arg nach Tiefkühlpappe aus und die Karte der Brasserie, dem a-la-carte-Restaurant lacht uns nicht so sehr an. Also doch das All-you-can-eat-Menü?

    Wir lassen uns von den freundlich-fröhlichen Filipinos alles zeigen („only looki-looki“) und lassen uns überzeugen, dass das ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist. Es schmeckt dann auch besser, als man es von einer Bordkantine erwarten darf.

    Anschließend gehen wir noch zum Konzert, wo „’dem Boyz“ einen Bob-Marley-Song nach dem anderen spielen. Auch hier: Nicht das Schlechteste. Und das obligatorische Fähren-Heineken darf natürlich auch nicht fehlen.

    Wir sind gespannt, was die kommenden Wochen bringen werden.

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