Aus der Reihe: Dinge, die der Mensch nicht braucht. Ich bin morgens schon nicht ganz fit und beweglich und schaffe es beim Duschen und Anziehen dann gleich zweimal, genau die falsche Bewegung zu machen: Hexenschuss.
Unsere Planungen für den Tag sind damit Makulatur und Annette macht direkt Nägel mit Köpfen und verlängert unseren Aufenthalt um zwei weitere Nächte, nach denen ich dann hoffentlich wieder etwas einsatzfähiger sein werde.
Der Hexenschuss kommt nicht nur ungelegen, weil er schmerzhaft ist. Denn eigentlich waren wir auf der Flucht vor den stürmischen Böen, die das MoMo in der Nacht mehrmals durchgerüttelt haben. Und auch für die kommenden Tage ist hier Sturm angesagt. Es wird also ungemütlich.
Wir beschließen daher, unseren schönen Aussichtsplatz gegen einen etwas windgeschützeren Platz einzutauschen. Davon gibt es in Sango Sands nämlich nicht wirklich viele. Ein Hoch auf Annette, die eigentlich nicht gerne am Steuer sitzt, aber uns rangiert wie ein alter Hase. Und dann noch das Kunststück fertigbringt, uns so zu platzieren, dass wir auch ohne Hubstützen perfekt in der Waage stehen!

Alleine unterwegs
Der Rest des Tages ist dann schnell erzählt. Annette geht mit den Hunden alleine hinunter zum Strand und schickt mir als Seelenpflaster wenigstens von unterwegs ein paar Bilder aufs Handy. Wobei mir bei dem grandiosen Licht wirklich das Herz blutet. Das hätte ich schon sehr gerne auch selbst fotografiert.







Die Hunde sind maximal irritiert, dass Herrchen nicht mit von der Partie ist. Vor allem Elli, die es gar nicht leiden mag, wenn das Rudel nicht beisammen ist, hält ständig Ausschau, ob ich nicht doch noch irgendwo um die Ecke komme. Aber ich wechsele nur stöhnend von Bett zu Rundsitzgruppe und zurück.


Ein gebrauchter Tag.