Morgens beobachten wir, dass ein Wohnmobil mit einer Panne abgeschleppt werden muss. Für die Besitzer ein Horror, für mich spannend zum Zugucken, wie das abläuft. Denn auch dieses Fahrzeug hat einen ordentlichen Hecküberhang. Es müssen Klötze vor die Hinterräder gelegt werden, um diese auf eine passende Höhe zu bringen, damit das Womo nicht hinten aufsetzt.

Da fühlt sich unser kaputter Spiegel auf einmal wie eine komplette Lappalie an. Ärgerlich, aber führt nicht zum Reiseabbruch.


Traumstrand
Wir fahren mit den Rädern ein paar Kilometer südlich nach Knockvologan. Dort kann man dann zu verschiedenen Stränden wandern.

Der Strand unterhalb der Farm sieht schon mal vielversprechend aus. Allerdings wird es mittlerweile traumatisch für uns, dass wir ahnen können, wie super türkis das Wasser hier bei Sonnenschein aussehen muss. Was wir bekommen, ist durch die graue Himmelssuppe aber nur ein müder Abklatsch von Spektakulär.


Nachdem wir an dieser ersten Bucht eine Mal- und Fotopause gemacht haben, gehen wir noch ein paar Schritte weiter. Hinter einem Hügel weitet sich die Landschaft schon etwas und man sieht eine Holzbank an einer Stelle stehen, an der man so etwas eigentlich schon nicht mehr erwarten würde.

Es stellt sich heraus, dass es eine Gedächtnisbank ist. Und als wir dann den Ausblick von dort erblicken, wissen wir auch, warum man sie dort aufgestellt hat. Das ist schon berechtigterweise ein Lieblingsausblick!



Da das Wetter stückweise üsseliger wird, kehren wir um und richten uns im Mannimobil gemütlich ein.